sind die Rechtsanwaltsgebühren vom Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) für jede Phase des Mandates: Die interne Beratung, die außergerichtliche Interessenvertretung und die gerichtliche sowie am Ende die Zwangsvollstreckung von Urteilen und Kostenerstattungsansprüchen. Ein Blick in die Gebührentabelle genügt. Der Gebührensatz richtet sich streng nach der Bedeutung der Angelegenheit, dem "Geschäfts-" bzw. "Streitwert". Selbst wenn der Arbeitsaufwand explodiert wird der Gebührenrahmen nicht gesprengt.
Anwälte dürfen zwar auch Stundenhonorare vereinbaren, doch ich bin kein Freund davon, denn das verleitet natürlich dazu, die Sache in die Länge zu ziehen. Seitenlange, völlig überflüssige "Aktenvermerke" in Akten von Kollegen mit Stundenhonoraren, die ich übernehme, bestätigen mich regelmäßig in dieser Auffassung.